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Rosenstein WR Group syngas congress


Ergebnisse des 4. Jahreskongresses „Syngas Nitrogen Russia and CIS 2021“

 

Nach einem erfolgreichen Auftakt am 26. Mai im Zentrum von Moskau und zwei intensiven Arbeitstagen gingen nun der Kongress und die Ausstellung „Syngas Nitrogen Russia and CIS 2021“ zu Ende. Über 250 Vertreter der Gas- und Chemieindustrie, Regulierungsbehörden, sowie Technologie- und Ausrüstungslieferanten nahmen an der Präsenzveranstaltung teil. Der Kongress startete mit einer offenen Plenarsitzung, in der sich die Teilnehmenden zu einem der Hauptthemen des Forums austauschten, nämlich dazu, wie sich die gaschemische Industrie in Russland und der GUS nach der Pandemie entwickeln wird.

Im Rahmen einer gesonderten Sitzung gingen die Kongressbeteiligten auf die Thematik der Produktivitätssteigerung von Industrieunternehmen anhand moderner Technologien und Ausrüstung ein. Auf der Sitzung wurde die WR Group Holding vorgestellt, die auf dem globalen Markt einen Komplex aus Logistik-, Zertifizierungs- und Zolldienstleistungen anbietet. Der CEO der Holding Wadim Rosenstein hielt einen Vortrag und präsentierte den interessierten Fachleuten die Prinzipien eines effektiven Managements des Projektlogistikprozesses. Das Thema ist besonders relevant für EPC-Auftragnehmer bei der Projektabwicklung in der chemischen Industrie. Basierend auf der langjährigen Erfahrung seines eigenen Unternehmens hat Wadim Rosenstein die Schlüsselelemente der Lieferkette in der Projektlogistik erfasst und seine Erkenntnisse mit Partnern aus der Branche geteilt.

Weitere Kongresssitzungen waren den Fragen der Finanzierungsquellen für Industrieprojekte, des Projektmanagements und der Brancheninnovationen gewidmet. Zum ersten Mal befasste sich der Kongress mit dem neuen Thema der Wasserstofferzeugung aus Synthesegas.

Mehr als 20 neue und laufende Investitionsprojekte der Branche wurden auf der Veranstaltung vorgestellt. Darunter sind der Bau des Methanol- und Stickstoffdüngerwerkes von NZMU (Nakhodka Fertilizer Plant), die Errichtung des Gas-Chemie-Komplexes von Lukoil, die Erweiterung der Produktionsanlagen bei Shekinoazot und andere.

In über 30 Stunden formeller und informeller Kommunikation gelang es den Kongressteilnehmenden nicht nur, Lösungen für die akutesten Probleme der Gas- und Chemieindustrie zu diskutieren und zu erarbeiten, sondern auch vielversprechende Kontakte für eine zukünftige Zusammenarbeit zu knüpfen.